Herbstgefühle

Passend zum Herbst, möchte ich heute das Thema Traurigkeit ansprechen....Ich beschäftige mich jetzt weniger mit den organischen Hintergründen, eher mit dem Gefühl dass uns manchmal so tief traurig werden lässt, dass wir jeden Tag schwarz sehen und denken selbst nicht  mehr alleine raußkommen zu können.


Was pasiert da mit uns? Warum kommt es so weit?
Selten ein Mensch ist davon verschont geblieben, einen erwischt es seltener, einen anderen öfters, aber wie kommen wir eigentlich so weit? 
Wie kommen wir dazu, sich so tief verlassen zu fühlen? Liegt es daran dass die meisten von uns Gottlos durch die Welt herumirren? Weil wir glauben alle unsere Sorgen alleine tragen zu müssen? Sind wir einfach überfordert? Warum haben wir manchmal das Gefühl ganz klitzeklein zu sein?
Werden wir so traurig ,weil wir nicht damit klarkommen können, wenn es in unserem Leben mal nicht so gut läuft?
Ist das Leben nicht eine Berg und Talfahrt? 
Wenn wir ehrlich sind und unser Leben objektiv betrachten, merken wir, dass wir alle mal unten oder oben sind, das Leben ist ein auf und ab...
Was mich sehr interessiert ist: Warum verbleiben manche Menschen so lange im Tal und kommen nur schwer wieder auf den Berg?
Es gibt Menschen, die viele schlimme Dinge in Ihrem Leben erlebt haben, aber sind deshalb kein bißchen traurig oder zusammengeschlagen... 
      Was machen die anders? 
Kann es sein, dass sie anders fühlen? Oder denken die einfach anders und fühlen deshalb auch anders?
Jaaa, "positiv denken" wird man sagen, das weiß doch eh jeder.
Aber wie geht das den, genau wenn ich gerade so tief traurig bin? Es ist schwer zu denken wenn man so da hängt...
In solchen Augenblicken ist es gut, sich hinzusetzen, ein Blatt Papier in die Hand zu nehmen und mal überlegen, was mich sonst immer glücklich machte, oft hilft es zu wissen, dass man nicht der einzige ist, der es oft schwer hatte, der so fühlt, führen wir uns vor Augen, dass das Leben ein Auf und Ab ist, können wir das Leben und uns besser akzeptieren, verstehen... 
Annerkennen wir unser derzeitiges Leben,unser Gefühl, es ist so wie es ist.
Wir stehen hier und leben :) manche würden gar nicht mehr gerade stehen :)
Wir sind Menschen mit Stärken und Schwächen.

Wenn wir das gemacht haben, denken wir nach, wie unser Leben ausschauen sollte, wer würden wir gerne sein, was würden wir gerne erreichen wollen, setzen wir uns ein Ziel (notieren sie sich alles genauestens bis ins Detail). Danach versuchen wir uns reinzufühlen. 
Wie genau fühlt sich das an, wenn es so ist, wie ich es mir vorstelle?
Alleine das, hilft mir schon aus der Traurigkeit rausszukommen.

 Natürlich ist es wichtig, sich neben dieser Übung, die man jeden Tag praktiziert, Gedanken zu machen wie man am besten dieses Ziel erreichen kann, oft bekommt man aber einfach ein Gefühl etwas bestimmtes zu tun, das uns unserem Ziel näherbringt....

Was ich damit eigentlich sagen wollte, KURZGEFASST :) es ist wichtig im Leben, Ziele zu haben und damit meine ich immer.
 Solange man ein Ziel vor Augen hat, an das man sich freut, wenn man es erreicht hat, kann einen nichts so leicht erschüttern.
Das Motto ist: 
Ziel anviesieren (visualisieren) und tun, und nie vergessen dass schlechte Zeiten zum Leben dazugehören (dadurch wächst man)

 Das ist mein Rezept zum Glücklichsein, ein Rezept, dass mir gut geholfen hat.
Entwicklung: LERNING BY DOING :)

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